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Reporting als Form der Unternehmenssteuerung

„Management by Kontostand" ist sicherlich nicht die einzige und erfolgreichste Methode, ein Unternehmen zu steuern.

Welcher Unternehmer wünscht sich nicht über die Entwicklung seines Auftragsbestandes, den Stand der Umsätze, verfügbare liquide Mittel, offene Forderungen und Verbindlichkeiten und andere Angaben im Rahmen eines Monats- oder Quartals-Reporting informiert zu werden?

Zahlen in und aus Jahresabschlüssen sind Vergangenheitswerte. Sie geben Auskunft über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, können aber nur bedingt Information über die Zukunft geben.

Ein Monats- oder Quartalsreporting verschafft dem Empfänger einen kurzen Überblick zu wichtigen Kennzahlen. Eine periodengerechte Überwachung gibt die Möglichkeit, Abweichungen zu erkennen und diese rechtzeitig zu beeinflussen.

Steht das Budget mit Umsatz, den Aufwendungen und einem Ergebnis fest, ist es wichtig, diese Zahlen im Rahmen eines monatlichen oder Quartals-Reportig zu prüfen, Schwachstellen zu analysieren und gegebenenfalls das Budget im Rahmen einer Prognose, auch Forecast genannt, zu korrigieren.

Kennzahlen sind Indikatoren für die Geschäftsentwicklung und weisen auf die Entwicklung im Unternehmen hin.

So ist z.B. der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr eine Statusbetrachtung der aktuellen Situation und sagt nichts darüber aus, wie sich der Umsatz in den nächsten Perioden entwickeln wird. In Abhängigkeit davon, in welcher Branche Umsätze generiert werden, kann anhand des Auftragseingangs ein bestimmter Trend für die Entwicklung der Umsätze festgemacht werden.

Von der Vision über Strategie bis hin zu persönlichen Zielen

Moderne Kennzahlensysteme beinhalten strategische, operative und finanzielle Messgrößen mit denen die Entwicklung des Unternehmens sowie dessen Erfolg langfristig gemessen, überwacht und bei Bedarf korrigiert werden soll.

Die Auswahl und Verdichtung der Kennzahlen hängt ab von Branche, Größe und Struktur des Unternehmens sowie dem Adressat an den das Reporting gerichtet ist. Aus einer Vielzahl bereits vorhandener Informationen sollen über eine sinnvolle Verdichtung einige wichtige Kennzahlen zur Verfügung gestellt werden.

Die richtigen Kennzahlen an den entsprechenden Empfänger

Das Management, die Gesellschafter oder ein externer Adressat, wie z.B. ein Finanzinstitut haben ein großes Interesse an Finanzkennzahlen. Ein interner Adressat, wie z.B. ein Mitarbeiter der Produktion ist ein Empfänger für die Durchlaufzeit eines Auftrages, den Krankenstand oder die Ausschussquote.

Beide Kennzahlen sind zwar an unterschiedliche Adressaten gerichtet, stehen jedoch im Zusammenhang. Lange Durchlaufzeiten, hohe Ausschussquote oder ein überdurchschnittlicher Krankenstand haben langfristig eine Auswirkung auf das Unternehmensergebnis. Für den Unternehmenserfolg ist es also wichtig, messbare Ziele zu definieren, den Trend in regelmäßigen Zeitabständen zu überprüfen um bei Fehlentwicklung rechtzeitig in die gewünschte Richtung zu steuern.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Definition und Umsetzung eines Reporting, zugeschnitten auf die Bedürfnisse ihres Unternehmens!