News > Überblick > BDU Fachverband Unternehmensführung und -steuerung

BDU Fachverband Unternehmensführung und -steuerung bestätigt Vorstand um Ralf Presber und Ralf Bödeker

Der Fachverband Unternehmensführung und -steuerung hat in seiner Sitzung am 14. November 2014 in Bonn die bestehenden Vorstandsmitglieder Ralf Presber (Vorsitzender) und Ralf Bödeker erneut für zwei Jahre gewählt.

Unsere Arbeit
Zur Unternehmensführung sind sowohl qualitative als auch quantitative Instrumente notwendig. Die qualitativen Instrumente beziehen sich auf das Managen der „weichen" Faktoren und werden im BDU-Fachverband Management + Marketing behandelt. Quantitative Instrumente, so verstehen es die Mitglieder im Fachverband Unternehmensführung und –steuerung, sind mehr als Werkzeuge für reine „Rechenknechte".

Unternehmenssteuerung gehört mittlerweile zu den unverzichtbaren Instrumenten der Führung und Lenkung von Unternehmen und Institutionen. Es dient der obersten Leitung zur zukunftsbezogenen bzw. vorausschauenden Steuerung der Unternehmensergebnisse und der längerfristigen Unternehmensentwicklung, zur Beratung aller Instanzen im Unternehmen in Bezug auf ihren Beitrag zur Zielerfüllung, zur Organisation eines individuell angepassten Rechnungs- und Betriebswesens und dem Schutz des investierten Kapitals.
Aufgabe des Unternehmensberaters ist es in der Regel nicht, einige unzusammenhängende Systemteile zu erarbeiten und einzuführen, sondern durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise alle Teilsysteme des Unternehmens zu erfassen und sie durch eine präzise Analyse im Sinne einer positiven Unternehmensentwicklung zu optimieren.
Für die Mitglieder des BDU-Fachverbandes Unternehmensführung und -steuerung gelten dabei das operative Controlling, das mit seiner Regelkreis-Betrachtung eher der Erreichung kurzfristiger Ziele dient, und das strategische Controlling, das längerfristige führungsorientierte Aspekte verfolgt, als unverzichtbar. Auch die moderne IT-Technik besitzt einen hohen Stellenwert. Mit ihrer Hilfe lassen sich Planungsrechnungen simulieren, Abweichungen feststellen und Alternativen konzipieren.

Schwerpunkt 2015
Wir wollen das Thema Innovation weiter vertiefen. Unternehmen sollen ihre Produkte, Verfahren und Strategien erläutern. Wissenschaftlich begleitet uns Frau Prof. Dr. Diane Robers von der European Business School (EBS). Für die Berater selbst soll ein Leitfaden (Checkliste, Vorgehensweise) zur Förderung von Innovationen in Unternehmen entwickelt werden.
Den Unternehmenssteuerern stehen bei ihrer Arbeit verschiedene Instrumente zur Verfügung:
1. Planungsinstrumente dienen der Analyse, Prognose und Planung in der Ausgangssituation. Daraufhin erstellt der Controller z.B. Richtlinien, nach denen in den einzelnen Fachbereichen bei der Planung vorzugehen ist (Controllerhandbuch), legt zur zeitlichen Abfolge einen Planungsfahrplan an und unterstützt die Unternehmensführung bei der Definition der Unternehmensziele.
2. Steuerungsinstrumente beinhalten das planvolle Einleiten von Maßnahmen zur Zielerreichung oder Gegenmaßnahmen, wenn das Unternehmen vom Ursprungskurs abweicht. Der Steuerungsvorgang ist gekennzeichnet durch die Festlegung des Kontrollfeldes, der Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Größen, der Abweichungsanalyse und der Beseitigung der Abweichungsursachen. Der Controller wird dann Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn beispielsweise Unwirtschaftlichkeiten in einzelnen Abteilungen auftreten, die im Planungsstadium noch nicht gesehen oder aufgrund eines veränderten Konjunkturverlaufs falsch eingeschätzt wurden.
3. Berichtsinstrumente dienen empfängerspezifisch der schriftlichen Dokumentation für den Managementbereich und die Bereichsebene. Bei der ersten Zielgruppe wird auf höchster Verdichtungsstufe eine Chefmappe für die Teilbereiche Beschaffungs- und Materialwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing, Finanzen, Investitionen, Personal, Technik, EDV und Controlling erstellt. Auf der Bereichsebene werden die Berichte immer fachspezifischer und detaillierter mit Hilfe von preis- und leistungsbezogenen Kennzahlen, Soll-Ist-Abweichung der Deckungsbeiträge u.v.m.


Weitere Informationen unter www.bdu.de